Fußball-EM

Gepostet von am Apr 10, 2011 in Die Wettbewerbe | Kommentare deaktiviert

Die Fußball-EM wird anders auch als UEFA Fußball Europameisterschaft bezeichnet. Die bezeichnet das Turnier, das für die Nationalmannschaften in Europa alle vier Jahre veranstaltet wird. Es handelt sich hierbei um die Nationalmannschaften der nationalen Fußballverbände. Diese gehören der UEFA, dem europäischen Fußballverband, an. Der Sieger von der Europameisterschaft, also der Europameister, erhält dann den Coupe Henri Delaunay. Dieser wurde seit 2008 ein wenig verändert und wird als Wanderpokal verliehen. Bevor es die Fußball-EM gegeben hat, gab es den Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften. Kurz nach der UEFA Gründung hat es die Qualifikation für die erste Europameisterschaft gegeben. Es war 1958 in Frankreich. Zu Ehren Delaunay´s trägt der Pokal auch heute noch diesen Namen. Delaunay was der Generalsekretär des Fußballverbandes in Frankreich „Fédération Française de Footbal“. Der Ablauf der EM ist mit den Jahren immer wieder verändert worden. So wurde beispielsweise auch die Anzahl der Teilnehmer erhöht. Insgesamt sind18 Spiele notwendig, um Pokalsieger der Fußball-EM zu werden. Der Sowjetunion haben 1960 nur vier Spiele ausgereicht. Auch musste sich der amtierende Meister immer wieder, anders als bei der WM, neu qualifizieren, damit er an der Europameisterschaft teilnehmen konnte. Spanien 1968, Italien 1972 und Frankreich 1988 ist es nicht gelungen. Es war durch die geringe Anzahl der Teilnehmer schwer, sich für die Endrunde qualifizieren zu können. Heute ist es aber einfacher. Wie aktuell auch bei der WM, ist der Sieger der EM nun auch der Gastgeber und automatisch qualifiziert.

Der aktuelle Modus

Seit 1996 nehmen an der Endrunde 16Mannschaften teil. Diese müssen sich, bis auf den Sieger der letzten Fußball-EM, zunächst in der EM-Qualifikationsrunde qualifizieren. Die 16 Teilnehmer werden in vier Gruppen zu vier Mannschaften unterteilt. Innerhalb einer Gruppe muss also jede Mannschaft drei Spiele, die sogenannten Gruppenspiele, absolvieren. Die Teams einer Gruppe, die auf Platz eins und zwei stehen, kommen dann in das Viertelfinale. Ab hier gilt dann das bekannte K.-o.-System. Wer verliert, der fliegt raus. Im Halbfinalspiel trafen einst dann die Gegner aufeinander, die um Platz drei und vier kämpften. Dies aber gibt es seit 1980 nicht mehr. Im Finale wird dann logischerweise der Europameister ermittelt. Mit der nächsten Fußball-EM gibt es einige Änderungen. Sie findet 2016 statt. Dieses Mal werden es aber 24 Mannschaften sein. Sie werden in 6 Gruppen aufgeteilt. Qualifizieren werden sich nicht nur die Ersten und Zweiten einer Gruppe, sondern auch die Gruppendritten.

Möglichkeiten vom K.-o.-System

Bis zum Jahr 1968 war es bei den Halbfinalspielen der Fall, dass es, wenn diese nach der Verlängerung unentschieden ausgegangen waren, einen Losentscheid gegeben hat. Hat es im Finalspiel dann nach der Verlängerung ein Unentschieden gegeben, dann hat man das Spiel wiederholt. Im Jahr 1976 ist dann das bekannte Elfmeterschießen bei der Fußball-EM eingeführt worden. Dieses musste noch im gleichen Jahr beim Finale angewendet werden. Von 1996 bis 2000 gab es noch die Golden-Goal-Regel. Durch diese wurde dann das Finale entschieden. Im Jahr 2004 hat es dann die Silver-Goal-Regel gegeben. Sie ist aber nur einmal angewendet wurden, nämlich beim Spiel Griechenland – Tschechien. Sie ist nach dem Spiel gleich wieder abgeschafft worden. Seit 2008 gibt es erst die Verlängerung und anschließend das Elfmeterschießen, bei dem dann der Europameister der Fußball-EM ermittelt wird.

Photo: Andreas Wolf – Fotolia.com

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